Open Source Rechtemanagement

Neues Forschungkonzept für den Umgang mit Eigentum im Netz ausgearbeitet
DRM (Digital Rights Management) wurde seitens der Industrie abgeblasen: die Nutzer wollen es nicht. Wenn Microsoft ZUNE jedes Lied nur dreimal spielt und auf iPods die Anzahl der Kopien limitiert sind, sind die Konsumenten irritiert. EMI hat sich nun mit Apple darauf geeinigt, keine Restriktionen mehr aufzuerlegen, dafür kostet das Lied, wenn auch in höherer Qualität, einiges mehr. Das ist auch keine ideale Lösung und zementiert bisherige Strukturen in der Musikindustrie.

OSERIM proposal submitted

Wenn wir Digital Rights Management vollständig in die Hände der KREATIVEN legen, könnten diese selbst bestimmen, wer ihre Werke zu welchen Bedingungen nutzen dürfen. Creative Commons Lizenzen sind hierzu ein Ansatz und Registered Commons offeriert zusätzliche Rechtssicherheit.

Damit auch auf Device - Ebene klar ist, unter welchen Bedingungen was gespielt werden darf, also auf dem Mobiltelefon oder dem mp3 Player, benötigen wir einen offenen Standard für Rechtemanagement, dem diese Devices auch gehorchen und worüber auch abgerechnet kann - ganz nach den Vorgaben der Künstler(gruppen).

Martin Springer war Ende April und Anfang Mai zweimal zu Gast im net culture lab Dornbirn und hat mit KollegInnen aus Italien, Spanien, China und Südafrika einen EU - Antrag für ein entsprechendes Forschungsprojekt formuliert. Auch die Fachhochschule Vorarlberg ist mit dem Forschungszentrum für Nutzerzentrierte Technolgien mit dabei. Im Herbst 2007 wissen wir mehr, ob wir für die Weiterentwicklung der chillout Plattform aus Brüssel Forschungsgelder erhalten - die Chancen stehen statistisch bei etwa 10%.

Seine sehr persönlichen Erfahrungen als unser Gast in Dornbirn hat er in einem Blogbeitrag geschildert. Ich habe mit Martin einen wirklich weltoffenen Menschen kennengelernt, der uns hoffentlich bald wieder in Dornbirn besucht.

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